Schiacciata alla fiorentina: Ein traditioneller Kuchen der Karnevalszeit

Momentan ist alles anders und auch der Karneval wird dieses Jahr nirgendswo so stattfinden wie gewohnt. Dieses Jahr ist die perfekte Gelegenheit andere Karnevalstraditionen kennenzulernen. Die Toskana hat einige dieser Traditionen zu bieten.

Seitdem ich denken kann, gehört mein absoluter Lieblingskuchen dazu: die „Schiacciata fiorentina“.

Ein lockerer duftender, weiß-goldender Blechkuchen mit Orangen gewürzt. Wichtig: Nicht zu verwechseln mit der Schiacciata (auch Foccaccia genannt). Diese ist ein Fladenbrot aus Hefeteig.

Die Geschichte

Ursprünglich wurde der Kuchen „Stiacciata delle Murate“ genannt, weil es von den Nonnen des Klosters in der Via Ghibellina in Florenz zubereitet wurde. Die Nonnen kochten die Florentiner Schiacciata in den rechteckigen Pfannen, in denen sie den Gefangenen das Essen servierten. Es heißt, dass die Schiacciata auch Teil der letzten Mahlzeit der zum Tode Verurteilten war, die im nahe gelegenen Prato della Giustizia hingerichtet wurden.

Pellegrino Artusi, der als Begründer, der italienischen national Küche gilt, erwähnt sie als „Stiacciata coi siccioli“, übersetzt „eine Schiacciata mit Schweinefett“, die nur am Veilchendienstag, dem letzten Tag des Karnevals, zubereitet und gegessen wurde.

Zum Rezept

Rezept: Schiacciata alla fiorentina

Das Rezept Zutaten: 12 Esslöffel Mehl (ca. 200 g) 8-10 Esslöffel Zucker (ca. 150-160 g) 8 Esslöffel Milch (ca. 60 g) 6 Esslöffel Olivenöl (ca. 30 g) * 2 Eier Saft und Schale einer Orange** 1 Päckchen Backpulver 1 Päckchen Vanille Puderzucker Bemerkungen: *Ich habe diesmal das vegetarische Rezept ausgewählt. Das Olivenöl kann mit 80 […]

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